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Amen!

31. Juli 2016

Meine Zweifel haben Urlaub.
Das ist ein wohliges Gefühl.
Sie sollten immer frei haben.

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wahlverwandt

30. Juni 2016

Mein letztes Wochenende möchte verdaut werden, wie ein sehr reichhaltiges Festmahl. Es zwickt und sticht, obwohl es mir so köstlich und wohlig gemundet hat. Aber es war einfach zu viel. Ich merke es, weil ich immer wieder aufstoßen muss und die Schnäpse so gar nichts bringen. Wenn ich in den Garten gehe, um mich zu erden, streifen mich die Gefühle nicht, sie rammen mein Ich. Es ist unglaublich, was ein Klassentreffen wieder ans Tageslicht bringt.

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Oh, Frühling!

17. Juni 2016

Sobald ich im Ansatz an Allem was ich angezettelt habe zweifle, kommt mir der penetrante Satz „Du hast es so gewollt!“ in den Sinn. Ja, ich wollte Wandel, hab den Mut an Tag gelegt, meinem Leben einen u-turn zu verpassen und stehe jetzt ganz glücklich im Leben …

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sternschnuppe

25. März 2016

dabei könnten wir strahlen
bis wir leuchtend schwinden

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ah, deshalb!

19. März 2016

Seit gestern ist in mir eine Traurigkeit, die wohl von mir angeschaut werden will. Sie steht da, ganz ruhig, schaut mich an und wartet. Es ist, als sei es Ich-in-klein die mich da betrachtet. Ich habe Zöpfe, lächle, obwohl ich traurig bin. Es ist mir unangenehm. Ich fühle zwei Stimmen in mir. Eine will schreien, „Starre mich nicht so an, verschwinde!“ die andere sagt liebevoll „Sprich bitte mit mir!“. Seit gestern stehen wir zwei da. Traurig. Gelähmt von dem, was wir nicht greifen können. Wir bewegen uns ungewohnt ruhig, fast schon wie in Zeitlupe.

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Danke 2015

30. Januar 2016

Es geschah einen Tag vor Heilig Abend. Rado und ich waren seit Wochen am wirbeln, damit unsere Wohnung auch wirklich bis zum heiligen Abend fertig werden würde. Da passierte es.

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Dr. Doof

22. November 2015

Jetzt ist es ein Jahr her, dass ich mit Rado nach Neverstaven gezogen bin. Warnsinn, ein Jahr ist es her … und die Wohnung ist noch immer nicht fertig! Aber es ist ein Ende beziehungsweise ein Anfang-des-Wohnens in Sicht. Die kommende Woche, also morgen, übermorgen und überübermorgen soll es soweit sein, das wir hinüber ziehen dürfen aus dem kruscheligen, über und über mit Dingen aufgefüllten und Baustaub-besetzten Westflügel in den frisch sanierten, sauberen Ostflügel … welch ein Wunder … mir fehlen die Worte.

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glaub mir

19. August 2015

Mein Straucheln hat noch kein richtiges Ende, aber es setzt sich öfters mal in den Sessel und betrachtet mich bei meinem Tun. Es hat was viel freundlicheres bekommen. Es unterhält sich an manchen Tagen mit mir. Gar liebevoll vom Sessel aus.

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wachsen schmerzt

28. Mai 2015

Mir fehlt gerade einfach die Zeit und die Kraft, um leichtfüßig-tiefsinnig geschwätzig zu sein. Ich würd so gerne, aber ich klemme fest und die Muse, die ich dafür bräuchte, hat sich schon seit längerem nicht mehr gemeldet.

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… um zu …

10. März 2015

In meinem Leben habe ich schon so oft etwas getan, wo mich andere völlig entsetzt gefragt haben „aber wieso machst Du denn das, da hast Du doch nichts von?“. Ich will jetzt nicht sagen, das ich Mutter Teresas Tochter bin. Auch ich habe Dinge getan, um in der Nähe von jemandem zu sein. Werner, zum Beispiel. Werner habe ich vor etlichen Jahren geholfen sein Studio zu renovieren – Stunden, Tage – immer wieder habe ich ihm geholfen. Wieso? Ich wollte ihm nahe sein und war damals – da war ich 21 – noch zu schüchtern und konnte ihm nur über diesem Weg sagen, das ich unsterblich in ihn verliebt war.

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Vater unser

23. Dezember 2014

Dieses Jahr habe ich wieder so viel lernen dürfen. Beim Rückbesinnen springen meine Gedanken über Zäune, jagen sich und spielen verstecken. Danke, liebes Jahr, Du warst üppig, vielseitig und herausfordernd-schön. So durfte ich wieder einmal mehr erkennen, wie stark ich durch die schwarz-weiße Vorstellung unserer Gesellschaft geprägt bin. Immer wieder schlichen sich Gedanken in meinen Kopf und wollten sich’s gemütlich machen.

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Angekommen!

4. Dezember 2014

Mir glückt es recht gut, dem Chaos, das bis zu meinen Knöcheln schwappt, willkommen zu sagen. Hei, was soll’s, es ist wie es ist und kommt auch wieder geregelt. Lebensabschnitte, in denen ich genauestens wissen werde, was als nächstes kommt und wo was liegt, wird es bestimmt noch zur genüge geben. Ausserdem glaub ich ja, dass so ein Umzug mit dem ganzen wo-ist-nun-schon-wieder-das-und-wo-hatte-ich-doch-gleich-jenes, wie ein dicker Wälzer-Sudoku-durcharbeiten ist. Das belebt das Hirn!

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Wo bitte ist Oben?

6. November 2014

Mein Leben ist gerade nicht ohne. Ich bekomme schubweise Muffensausen. Dann stockt mein Herz, mein Atem wird still und mir erscheint alles zu groß für mich kleine Agapi zu sein. Dann weiß ich auch nicht so recht was ich hier in meinen Blog schreiben soll. HILFE?

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Etiketten-Brödel

24. Oktober 2014

Heut fühle ich mich, wie am Ende von Drei-Nüsse-für-Aschen-Brödel, nur das meine Die-Guten-hier-hin-die-Schlechten-dort-hin-Arbeit, Etiketten-schneiden heißt. Aber, wie im Märchen, nimmt es ein gutes Ende. Eigentlich wendet sich ja fast immer alles zum Schönen.

„Musst es nur erwarten können!“ hat meine Mutter immer gesagt.
Dann fand ich sie immer doof. Sie hat mich und mein Problem-Phäschen gar nicht gesehen.

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Herz-Trüffel

19. Oktober 2014

Die Auszeit, die ich mir diese Woche gegönnt hab, könnte ich auch Tournee nennen oder Besuch-den-Freund-Tour. Ich hatte einfach mal das Bedürfnis mich in der alten Heimatstadt sehen und treiben zu lassen. Vielleicht wollte ich aber auch nicht die Ruhe nach dem Sturm spüren – mich spüren. Rado hatte Sohn-Ferien und ist mit Freunden weg gefahren und ich … ja, ich, was mach ich mit dem zerzausten Mich?! So hatte ich mich verabredet und mir Freiräume gelassen, an denen ich schauen konnte, was mich auf dem Weg noch so kreuzen wollte. Es war und ist noch eine feine Zeit. Die Begegnungen, die ich in der doch sehr kurzen Zeit in mein Leben bringen konnte, waren für mich auch mal wieder wichtig. Ich konnte mit einer Freundin vieles wegplaudern und mit anderen über all das, was passiert ist, sprechen – so schön im Gegenübersitzen, wo Pausen des Schweigens auch schön zuzulassen sind.

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lass es laufen

15. Oktober 2014

Wenn sich das, was ich angekurbelt habe, im Ungewissen wälzt und ich so gar nicht weiß, wie es ihm geht und ob es überhaupt seinen Weg geht, dann ist das für mich unglaublich schwer auszuhalten. Ich bin ein Kontroll-Freak. Jetzt kann ich Müttern und Vätern nachfühlen, die ihr Kind in die weite Welt entlassen und zu gerne wissen wollen würden, was es jetzt macht und wie es ihm geht. „Wenn Du nichts vom Kind hörst, dann geht es ihm gut!“ hab ich schon manchmaloft tröstend zu ihnen gesagt. Jetzt finde ich mich im Nachhinein echt doof …

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Leidenschaft

4. Oktober 2014

Eine Woche ist vergangen in der ich mich nur treiben lassen durfte. Einmal bin ich auch wieder, nach dem ich mich etwas vom Turbo-Wochenende erholt habe, meinen Lieblings-Wanderweg gewandert. Die Tage kamen und vergingen. Nur einen Termin hatten wir vorgestern mit dem Amts-Mann an dem neuen Ort, wo wir ab Dezember wohnen werden. Er hat sich die wunderschöne alte Gutsküche angeschaut und uns gesagt, was wir alles an ihr verändern müssten, damit es eine Profi-Küche werden darf.

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Lauf mein Pferdchen

25. September 2014

Ich sollte besser Schritt fahren. Kann ich aber gerade nicht. Unsere GUTDING-Aufstriche wollen jetzt in die Welt beißen.

Ja, seit gestern können die Bio-Läden beim Bio-Großhändler unsere herzhaften Aufstriche Schnucki, Samt, Schmauch, Nett und den neuen süßen Nachzügler Bolle bestellen. Und dann könnt ihr sie im Bio-Laden, der 100% Bio verkauft im Kühlregal finden. Wenn nicht, unbedingt nachfragen.

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30 Kinder

9. September 2014

Die Ereignisse tanzen schon wieder Polka. Ganz kurz möchte ich doch ein Lebenszeichen senden, obgleich mir bereits die Augen schwer werden. Meine Tage haben gerade etwas sehr lautes.

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Ins Herz

1. September 2014

Meine Gedanken flitzen in meinem Leib herum, bevor ich meine Augen aufmachen kann. Ich befinde mich also noch in der Traum-geht-Erwachen-kommt-Phase. Sie leisten glaube ich Vorabeit oder machen einfach nur Party. Ich bin gerade erst mit meinem Verstand dazu gekommen – muss erst einmal lauschen worum es geht.

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Neues Buntes

22. August 2014

Man könnte meinen, ich hätte den ganzen Sommer über geschlafen. War aber nicht so. Es ist so viel schönes, bedenkliches und turbulentes um mich herum gelaufen, manches hat mich angefahren, so das ich es erst einmal erleben sowie verdauen musste und einmal hats mich sogar getroffen. Volle Lotte ins Herz, darüber brüte ich noch. Keine Sorge mir und Rado geht es gut, wir haben uns nur in diesem Sommer treiben lassen, von dem was kam und uns mitnehmen wollte. Ja wir haben uns mehrmals auf das vorbeifahrende Schiffchen gesetzt und sind dahin geschippert, wo das Schiffchen hintrieb.

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Sommer-Schlaf

27. Juli 2014

Die Hitze macht mir ein wenig zu schaffen. Ich bin dann so träge. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Rado und ich die letzte Zeit rumgerödelt haben, als wenn’s kein Morgen gäbe. Da macht mein Körper, wie zu Karriere-Zeiten, einfach schlapp. Dann möchte er ins Bett gebracht werden und sich ausruhen. Er lässt mir dann auch die Augen schwer werden, damit ich nichts mehr sehen kann und ruhe.

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1.000 Zeichen

18. Juli 2014

Ein noch ganz junges Magazin hat mich gefragt, ob ich über meine Wünsche, Ziele und Erfahrungen ein Dorf-zu-gründen, sprechen möchte. Ich möge es kurz und knackig, nicht ausformuliert runterschreiben. Sie formulieren es dann aus. Es sollen hinterher 800 bis 1.000 Zeichen pro Projekt werden, plus Foto.

Ja, was sind meine Wünsche, Ziele und Erfahrungen?

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Delikat St. Pauli

10. Juli 2014

Dritter Tag Akquise in Hamburg. Ich bin von einen Hahn geweckt worden. Ja, in Bullerbü lebt ein Hahn und vier Hühner. Ein kurzes Wie-wars bevor wir wieder losfahren. Es gab so viele schöne Begegnungen und lustige Überraschungen. Von einigen möcht ich berichten.

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ándale, ándale!

8. Juli 2014

Die Ereignisse sind schneller als ich. Deshalb heute mehr Bild als Wort. Der Vegan-Summer war anders als die anderen zwei Märkte – unter den Veganer gibt es schon ein paar besondere Persönlichkeiten. Vielleicht liegt es daran, dass wenn ich mehr sein will, als ein einfacher Mensch, dass ich mich dann so sehr bemühe, mich so dolle anstrenge, das ich vielleicht etwas über-bemüht wirke.

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Arbeitsbienen an Board

4. Juli 2014

Auf dem Bild, das bin ich. Ich bin sehr konzentriert an Wurstel dran. Darf ich vorstelle? Wurstel, Wurstel ist unsere Edelstahl Wurst-Press-Maschine, die Rado umfunktioniert hat zum GUTDING-Aufstrich-Abfüller. Ich mag Wurstel.

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Die Hasel nusst

30. Juni 2014

Ist es die Entspannung vor der nächsten Anspannung die mich ein wenig wie ein Tiger herum huschen lässt? Ich bin etwas durcheinander. Diese Ruhe, die ich mir im Winter und Frühjahr mit viel Achtsamkeit mir selbst gegenüber aufgebaut habe, ist geschüttelt worden von der Aufregung eine neue Unternehmung zu starten.

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Oh wie wohl ist mir am Abend

25. Juni 2014

Bei unserer Tour-de-Akquise sind uns gestern und heute so viele Herzens-Momente geschenkt worden. Mein Herz ist ganz satt vom Glück.

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Mehrweg-System auf Vertrauen

23. Juni 2014

Am Samstag, am Ende des Bauernmarktes auf Gut Wulksfelde hatten wir ein ganz herzliches Gespräch mit der Leiterin des Hofladens. Sie freute sich über unser Probe-Päckchen das wir ihr ganz zum Schluss noch in den Hofladen brachten. Der Trubel hatte uns alle etwas erledigt. Aber sie nahm sich Zeit. Sie hatte schon von ihrer Kollegin gehört, wie fein unsere GUTDING-Aufstriche schmecken. Nun ja, ich hatte ein paar Wochen vorher zu 25-Jubiläums-Feier vom Gut Wulksfelde feierlich ein großes Packet GUTDING-Aufstriche überreicht. Als Geschenk, aber natürlich auch, um den ganzen Hof zu verführen. Es war mir geglückt.

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Amüsierter Gaumen

22. Juni 2014

Gestern war ich zu schlapp und erfüllt, um irgendetwas zu machen. Auch schreiben konnte ich nicht, ich konnte noch nicht mal groß was denken. Auch mal okay, ich weiß, ihr habt Verständnis.

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