Sonnen-Traum-Auf

15. November 2013

Meine Finger sind ganz müde und schleichen eher verhuscht über die Tastatur, als dass sie die Buchstaben-Tasten willensstark drücken würden. Von meinem restlichen Körper ganz zu schweigen.

Drei Tage waren wir nun arbeitssam auf dem Martinshof und haben in dem kleinen Hexenhäuschen die Dielen im ersten Stock abgeschliffen und in der Wohnküche den Laminat-Boden raus- und die frischen Dielen reingebaut. Das Mit-der-Schleif-Maschine-über-die-Dielen-schreiten hatte noch was meditatives, die Ränder mit dem kleinen Boden-Schleifer zu bearbeiten jedoch etwas von Folter. Die Zugkraft des kleinen Scheißerchens war so stark, dass es mich immer mitriss. Ich saß nach Stunden auf den Knien rutschend irgendwann auf dem Po, um auch mal meine Bauchmuskeln zu trainieren. Im Schräg-Sitz gegen den Druck der Maschine gegenhalten, das ist Sport!

Die Über-die-Seele-streichel-Belohnung war dann dieser wunderschöne Sonnenaufgang.

So, und hier noch ein Bild von mir mit Geschirrhandtuch und dem kleinen Scheißerchen und eines von unserem Kamin-Wohn-Schlaf-Zimmer-in-Spe.

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4 Kommentare vorhanden

  1. Nadine sagt:

    Hey, toll! Wenn man von den groben Details nichts weiß und sie so auf dem Bild nicht sieht, ist es richtig schön. Gemütlich stelle ich es mir vor, wenn dann die Möbel mal da sind. Gute Arbeit!

  2. Kerstin sagt:

    Hallo Agapi,
    so herrlich zu lesen, wie du… ihr… euch mit diesem wunderbaren Ort befreundet.
    Ich kann so mitfühlen, mit dem was ihr gerade erlebt, jede Ecke abtasten und sich mit der Hausspinne befreunden.

    Diese “Welt” dort ist die Urwelt, recht unverbraucht, spontan, bunt und voller Leben … die Energien sind dort ganz andere … Viel Glück und
    bis zum nächsten mal … hier oder vor Ort!

    Liebe Grüße
    Kerstin … habe euch Freitag kurz von der Arbeit abgehalten!

    • agapi sagt:

      Liebe Kerstin,
      das ist ja eine Freude. Eben noch da und jetzt hier. Schön!
      Die Hausspinne hab ich heute Tatsache bei einem Päuschen beobachtet, wie sie eine andere geärgert hat.

      Bis ganz bald,
      Agapi

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